„Inmitten grüner Wälder, umringt von Wies´ und
Feldern, dort liegt ein Dorf so wunderschön...“ So beginnt
der eigens für Krukow erdichtete Walzer, denn Krukow liegt
genau im Mittelpunkt zwischen Lauenburg, Schwarzenbek und Geesthacht.
Die Gemeindefläche umfasst 794 ha und ist aus den Ortschaften
Crukows (=slawisch Rabe) und Thoemene (Thömen) zusammengewachsen.
Erstmals wurde Krukow 1230 im Ratzeburger Zehntregister erwähnt,
was nicht zuletzt auf einem riesigen Findling am Dorfteich nachzulesen
ist. Die Schäferei Bohnenbusch wurde 1780 in die Gemarkung
Krukow eingegliedert. Dies spiegelt sich auch in dem neuen Wappen
der Ortschaft wieder: unter einer gestürzten eingebogenen
silbernen Spitze, darin ein schwarzer Rabenrumpf mit goldenem Schnabel,
in rot vorne eine goldene Glocke, hinten ein weißer Schafrumpf.
192 Bewohner, davon
37 Kinder unter 18 Jahren, leben in diesem wunderschönen Dorf. Das Gemeinschaftshaus, 1980 zum 100-jährigen
Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr großzügig erweitert,
bildet das Dorfzentrum. Es ist Tagungsstätte für die
Gemeindevertretung, der Freiwilligen Feuerwehr, den Ortsverein
des DRK und für die gesamte Bevölkerung zugänglich.
Der DRK-Ortsverein konnte
1998 sein 50-jähriges Bestehen
feiern. Viele Aktivitäten und Ausflüge werden gemeinsam
mit der Feuerwehr durchgeführt.
Ein großer Dorfteich, mehrere kleine Löschteiche sowie
ein Ehrenmehl, umringt von großen Eichen, runden das Bild
in Krukow ab. Für Wanderer und Reiter ist die Umgebung hervorragend
geeignet. Wege sind gut beschildert, an vielen Stellen laden Bänke
zum Ausruhen ein.
Die Nutzfläche von 707 ha wird von 8 landwirtschaftlich Betrieben
bewirtschaftet. Ein Landmaschinenbetrieb befindet sich ebenso im
Dorf wie selbstständige Handelsvertreter, landwirtschaftliche
Lohnbetriebe sowie Gewerbetreibende. 1950 erfolgte in Krukow die
Flurbereinigung. 1959 erbaute die Gemeinde eine eigene zentrale
Wasserversorgung. Eine eigene Kläranlage wurde 1990/91 für
1,6 Millionen DM eingeweiht.
